PostbeamtenKrankenkasse

Versicherungspflicht eines mitversicherten Angehörigen
Mitgliedergruppe: A, B, C

Ein bei Ihnen mitversicherter Familienangehöriger hat eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen? Dies wirkt sich auf seine Mitversicherung in der Grundversicherung (GV) aus. Lesen Sie, was Sie jetzt beachten sollten. Eine Versicherung in der Zusatzversicherung (ZV) bleibt für den Mitversicherten übrigens unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin bestehen. 

Auswirkungen auf die Grundversicherung 

Wenn Ihr Familienmitglied eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt, eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnt oder künftig Arbeitslosengeld bezieht, wird es grundsätzlich Pflichtmitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse.

  • Bei einem mitversicherten Ehepartner beziehungsweise eingetragenen Lebenspartner ruht die Mitgliedschaft in der Grundversicherung der PBeaKK während dieser Zeit. Dadurch hat sie/er einen Anspruch darauf, wieder in die Grundversicherung aufgenommen zu werden, sobald die Beschäftigung endet.
  • Bei Kindern dagegen endet die Mitversicherung in der PBeaKK, sobald die eigene Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse beginnt.

Ruhensbeiträge 

In der Zeit, in der die Mitversicherung Ihres Partners ruht, erheben wir für jeden vollen Monat einen Ruhensbeitrag. Der Ruhensbeitrag entfällt, wenn Sie in dieser Zeit den Beitrag für Mitglieder mit mitversicherten Angehörigen zahlen, weil Kinder bei Ihnen mitversichert sind.

Nächste Schritte

Beginn der Versicherungspflicht – was ist zu tun?

Teilen Sie uns bitte umgehend den Beginn der Versicherungspflicht Ihres mitversicherten Angehörigen mit und nutzen Sie dafür das Änderungsformular. Ab dem Tag der Versicherungspflicht können keine Leistungen mehr aus der Grundversicherung für den Familienangehörigen gezahlt werden. Es besteht nun ein Versicherungsschutz bei der gesetzlichen Krankenkasse. 

Bitte weisen Sie den behandelnden Arzt darauf hin, dass er Leistungen, die er für den Familienangehörigen nach Beginn der Versicherungspflicht erbringt, nicht mehr über die PBeaKK abrechnen kann.

A-Mitglieder bitten wir zudem, die von uns für den mitversicherten Angehörigen ausgegebene Krankenversichertenkarte an uns zurückzusenden.

Ende der Versicherungspflicht – was ist zu tun?

Sobald die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse wieder endet, zum Beispiel, weil der Ehepartner beziehungsweise eingetragene Lebenspartner die versicherungspflichtige Beschäftigung aufgibt, wird die ruhende Mitversicherung wieder aktiviert. Bei Kindern muss die Mitversicherung in der Grundversicherung und gegebenenfalls die Versicherung in der Zusatzversicherung neu beantragt werden.

Bitte teilen Sie uns solche Änderungen mit dem Änderungsformular mit, und fügen Sie eine Bestätigung der gesetzlichen Krankenkasse über das Ende der Versicherungspflicht bei.

Weitere Hinweise

Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie für Familienangehörige, die in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, keine Leistungen aus der Grundversicherung mehr in Anspruch nehmen. Wir sind sonst verpflichtet, unsere Leistungen von Ihnen zurückzufordern.

Bestätigt die gesetzliche Krankenkasse Ihrem Ehepartner beziehungsweise eingetragenen Lebenspartner, dass Ihre Kinder dort (ohne zusätzlichen Beitrag) familienversichert sind, können Sie bei uns beantragen, dass die Mitversicherung der Kinder ruht. Sie zahlen dann nur noch den Beitrag für allein versicherte Mitglieder sowie den Ruhensbeitrag für Ihren Partner.

Sie möchten die Mitversicherung Ihres Ehepartners beziehungsweise eingetragenen Lebenspartners in der Grundversicherung kündigen? Beachten Sie bitte, dass Sie im Fall einer späteren erneuten Mitversicherung für jedes angefangene Jahr, das zwischen der Beendigung und dem Wiederbeginn liegt, einen Beitragszuschlag zahlen müssen. Die Höhe des Zuschlags hängt vom Alter Ihres Partners zum Zeitpunkt des Wiederbeginns der Mitversicherung ab.