PostbeamtenKrankenkasse

Auslandsreisekrankenversicherung

Endlich Urlaub: Ob nah oder fern, Berge oder Meer, Aktivurlaub, Städtebummel oder Schiffsreise – egal wofür Sie sich entscheiden, mit unserer Auslandsreisekrankenversicherung – der AKV-Stufe – sind Sie immer bestens abgesichert. Für eine unbeschwerte Zeit. 

Ein Unfall oder eine Erkrankung im Ausland kann schnell teuer werden: Sie müssen zum Arzt oder in die Klinik, vielleicht bekommen Sie Medikamente verschrieben oder müssen sogar nach Hause zurück transportiert werden. Schnell häufen sich Kosten an, die durch die Krankenversicherung nicht mehr abgedeckt sind. Denn aus der Grundversicherung werden nur Kosten bis zu der Höhe gezahlt, wie sie auch in Deutschland entstanden wären. Mitglieder der Gruppe A und B erhalten hierbei dieselben Leistungen. Ein Rücktransport nach Hause wird aus der Grundversicherung nicht finanziert. Eine Auslandsreisekrankenversicherung deckt alle Kosten, die Ihnen im Urlaub aufgrund von Krankheiten oder Unfall entstehen ab. Weltweit und ohne Einschränkungen.

Wer kann eine AKV-Stufe abschließen?

Wenn Sie bei der PBeaKK grundversichert sind, können Sie für sich und Ihre Angehörigen eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen – unabhängig davon, ob diese bei Ihnen in der Grundversicherung mitversichert sind oder nicht.
Bei Kindern muss eine der folgenden Voraussetzungen vorliegen, damit sie in der AKV-Stufe versichert werden:

  • Berücksichtigungsfähigkeit im Familienzuschlag
  • Anspruch auf Kindergeld
  • Mitversicherung in der Grundversicherung

Alle Kinder, Voll- und Halbwaisen, die selbst in der Grundversicherung versichert sind oder mindestens eine Stufe in der Zusatzversicherung abgeschlossen haben, sind automatisch beitragsfrei in der AKV-Stufe versichert.

Übrigens: Auch wenn Sie selbst als Grundversicherter keine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen, können Sie dennoch Ihre Angehörigen in der AKV-Stufe versichern.

Es gelten keine Altersbegrenzungen und Länderausschlüsse bei einer Neuaufnahme sowie gesonderte Beitragszuschläge.

Wann beginnt der Versicherungsschutz?

Damit Sie im Urlaub vollständig abgesichert sind, müssen Sie die AKV-Stufe vor dem Antritt Ihrer Reise abschließen. Der Versicherungsschutz gilt für alle Auslandsreisen von bis zu einem Jahr. Eine rückwirkende Aufnahme ist nicht möglich.

Wie stelle ich den Antrag?

Um die AKV-Stufe abzuschließen, füllen Sie bitte den Aufnahmeantrag aus.

Der Versicherungsschutz beginnt ab dem Eingang des Antrags bei uns. Sie können die Aufnahme auch zu einem späteren Zeitpunkt beantragen. Dafür einfach den gewünschten Versicherungsbeginn in das entsprechende Feld eintragen. Die Versicherung in der AKV-Stufe bleibt solange bestehen, bis Sie diese kündigen.

Beiträge

Die Beiträge in der AKV-Stufe werden als Monatsbeitrag entrichtet.

Monatsbeitrag für
Mitglied0,31 €
Ehe- oder Lebenspartner
0,31 €
Kinder, Voll- und Halbwaisen 0 €

Welche Leistungen erhalte ich?

  • Leistungen aus der AKV-Stufe werden für die Behandlung von akuten Erkrankungen oder Unfallfolgen sowie für vor Ort ärztlich verordnete Hilfsmittel gezahlt.
  • Nach Abzug der Leistungen aus der Grundversicherung, einer anderen privaten oder gesetzlichen Krankenkasse, eines sonstigen Versicherungsträgers oder der Beihilfe, wird der komplette Selbstbehalt erstattet.
  • Sind Sie nicht in der PBeaKK versichert und zahlt Ihre Versicherung nicht, erhalten Sie sogar den kompletten Rechnungsbetrag aus der AKV-Stufe erstattet, sofern die Satzungsvoraussetzungen erfüllt sind.
  • Die Mehraufwendungen für einen Rücktransport an den ständigen Wohnsitz oder in das von dort nächst erreichbare und geeignete Krankhaus werden in voller Höhe erstattet, wenn:
    - der Rücktransport medizinisch sinnvoll und vertretbar ist,
    - in lebensbedrohlichen Fällen, wenn eine Spezialbehandlung erforderlich ist,
      in lebensbedrohlichen Fällen, wenn die Behandlungsmöglichkeit im ausländischen
      Krankenhaus unzureichend ist,
      ein stationärer Aufenthalt nach ärztlicher Prognose länger als 14 Tage dauern wird,
    - die voraussichtlichen stationären Behandlungskosten die Kosten für einen Rücktransport  
      und eine Weiterbehandlung im Inland übersteigen würden.
  • Mehraufwendungen für den Rücktransport einer Begleitperson werden übernommen, wenn die Begleitung medizinisch notwendig und ärztlich angeordnet ist oder vom Transportunternehmen vorgeschrieben ist. 
  • Die Leistungspflicht wird um maximal ein Jahr verlängert, wenn die Weiterbehandlung einer akuten Krankheit oder eines Unfalls am Urlaubsort notwendig ist und eine Rückreise wegen nachgewiesener Transportunfähigkeit nicht möglich ist. 
  • Im Todesfall werden die Bestattungskosten am Sterbeort oder die Überführung an den ständigen Wohnsitz innerhalb Europas bis zu 15.000 Euro und außerhalb Europas bis zu 25.000 Euro übernommen.  

Was wird nicht gezahlt?

  • Behandlungen von Krankheiten, Zahnschäden und Unfallfolgen im Ausland, für die die Reise angetreten wurde oder bei denen bereits vor der Reise feststand, dass sie währenddessen stattfinden würden.
  • Rehabilitation und ambulante Rehabilitationsmaßnahmen in einem anerkannten Kurort.
  • Entziehungsmaßnahmen und –kuren.
  • Sehhilfen und Hörgerate.
  • Kieferorthopädische Leistungen.
  • Zahnfüllungen (Ausnahme: einfache Ausführung).
  • Neu und Ersatzbeschaffung von Implantaten und Zahnersatz einschließlich Zahnkronen und Suprakonstruktionen (Ausnahme: Provisorien und Reparaturen).
  • Ambulante Heilbehandlungen in einem Heilbad oder Kurort.
  • Schutzimpfungen.
  • Kosmetisch-ästhetische Behandlungen.
  • Schwangerschaftsunterbrechungen.
  • Psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlungen.

Wie erhalte ich die Leistungen?

Sie müssen die Kosten für eine Behandlung im Ausland vorab verauslagen. Lassen Sie sich immer Rechnungen und Belege geben. Diese reichen Sie anschließend mit einem Leistungsantrag bei uns ein. Sind Sie woanders versichert, legen Sie bitte auch noch den Nachweis über die Leistungen beziehungsweise Nichtleistungen Ihres Versicherungsträgers bei. 

Damit wir die Kosten erstatten können, muss folgendes auf der Rechnung vermerkt sein:

  • alle Leistungen (zum Beispiel Hausbesuch, Beratung, Injektion) müssen einzeln aufgeführt sein,
  • der Behandlungstag,
  • die Diagnose.

Weisen Sie am besten den behandelnden Arzt oder das Krankenhaus darauf hin. Je detaillierter die Rechnungen sind, umso schneller kann die Bearbeitung erfolgen. 

Rechnungsbeträge in ausländischer Währung:

Bei Rechnungsbeträgen in ausländischer Währung benötigen wir einen Nachweis über den Umrechnungskurs. Hier genügt zum Beispiel die Umtauschbescheinigung. Wird kein Nachweis vorgelegt, errechnet sich der Betrag nach dem Wechselkurs am Tag der Bearbeitung. 

Sonderservice USA-Reisen

In den USA sind Behandlungs- und Krankenhauskosten besonders teuer. Für Reisen in die USA steht AKV-Versicherten deshalb im Falle einer akuten Erkrankung oder eines Unfalls die kostenlose Service-Hotline der US-amerikanischen Firma GLOBAL MEDICAL MANAGEMENT Inc. (GMMI) zur Verfügung. GMMI bietet flächendeckend Hilfe vor Ort in allen Bundesstaaten der USA. Die kostenlosen Dienstleistungen von GMMI bieten viele Vorteile, zum Beispiel:

  • Beratung in medizinischen Notfällen unter der kostenlosen, deutschsprachigen, 24-stündigen Servicerufnummer: 1-800-682-6065,
  • Organisation und Koordination der medizinischen Hilfe,
  • Ärzte und Krankenhäuser in den USA werden bei der Rechnungsstellung keine sofortige Bezahlung verlangen.

Lassen Sie sich vor Beginn der Reise in die USA eine Versicherungsbestätigung speziell für die USA ausstellen, in der die Kontaktdaten von GMMI enthalten sind. Die Versicherungsbestätigung können Sie auch per E-Mail beantragen. Bitte geben Sie hierzu Ihre Reisedaten an.

Sonderservice Übersetzungsdienst

Wenn Sie die AKV-Stufe abgeschlossen haben, übernehmen wir die Koordination und Kosten der Übersetzung Ihrer eingereichten Unterlagen. Sie erhalten dadurch in der Regel die Erstattung Ihrer ausgelegten Kosten noch schneller und müssen keinen Übersetzungsservice suchen. 

Der Service mit der European Air Ambulance (EAA)

Die PBeaKK hat für Sie und Ihre Familienangehörigen mit der European Air Ambulance (EAA) eine Vereinbarung abgeschlossen, wonach die EAA die transportmedizinische Versorgung eines Rücktransports durchführt. Zusammen mit dem behandelnden Arzt prüft die EAA, die Notwendigkeit eines Rücktransports und legt das erforderliche Transportmittel – abhängig vom Einzelfall – fest.

Die Kosten für einen medizinisch sinnvollen und vertretbaren Rücktransport an Ihren ständigen Wohnsitz oder in das nächste erreichbare und geeignete Krankenhaus werden in voller Höhe übernommen. 

Was ist bei einem Notfall zu tun?

Wenn Sie im Ausland in eine medizinische Notlage geraten und wissen möchten, ob eine Rückführung nach Deutschland möglich ist, dann wenden Sie sich bitte an:

  • unsere Kundenberatung. Rufnummer +49 (0)711 346 529 96 oder +49 (0)1802 346 529 96 (während der Servicezeiten: Mo bis Do 7:30 bis 18:00 Uhr und Fr 7:30 bis 16:00 Uhr) oder
  • die Notrufzentrale der European Air Ambulance (EAA) unter der Telefonnummer +49 (0)711 7007-2345 (rund um die Uhr erreichbar).

Ergänzen Sie bitte Ihre Daten in der Notrufkarte und nehmen Sie diese immer auf Ihre Auslandsreise mit.

Wichtige Hinweise

  • Der Versicherungsschutz der AKV-Stufe gilt nicht in der Bundesrepublik Deutschland sowie in dem Land, in dem die versicherte Person ihren ständigen Wohnsitz (Erst- oder Zweitwohnsitz) hat.
  • Bei Mitgliedern der Gruppe A gehört auf jeden Fall die Krankenversichertenkarte für den Arzt mit ins Urlaubsgepäck – egal, ob Sie im Inland Urlaub machen oder ins Ausland reisen.
  • Verständigungshilfen in den wichtigsten Fremdsprachen erhalten Sie auf unserer Internetseite unter www.pbeakk.de oder bei Ihrer Kundenberatung.
  • Werden Ihnen Arzneimittel im Ausland verordnet, bewahren Sie bitte die Beipackzettel auf und legen Sie diese dem Leistungsantrag bei.
  • Wenn Sie sich vor Reiseantritt nicht völlig gesund fühlen, empfehlen wir Ihnen, Ihren Arzt um Rat zu fragen, ob Sie die Reise antreten sollten.
  • Eine Kündigung ist frühestens zum Ende des ersten Versicherungsjahres möglich. Geht diese innerhalb eines Monats nach Erhalt der Versicherungsbestätigung bei der PBeaKK ein, so wird die Kündigung bereits zum Ende des ersten Monats wirksam.