PostbeamtenKrankenkasse

Leistungsantrag

Wir erhalten täglich mehr als 10.000 Leistungsanträge. Damit diese schnellst möglich bearbeitet werden und Sie Ihr Geld erhalten, ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Leistungsantrag vollständig ausfüllen und alle erforderlichen Unterlagen beilegen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen hierzu zusammengestellt.

Ausfüllen Ihres Leistungsantrags – Checkliste

Damit Ihr Leistungsantrag vollständig ist und von uns bearbeitet werden kann, achten Sie auf folgende Punkte:

  1. Geben Sie Ihre Versicherungsnummer an.
  2. Tragen Sie sowohl Ihren Vornamen als auch Ihren Nachnamen ein. 
  3. Optional können Sie – für mögliche Fragen – noch Ihre Telefonnummer angeben.
  4. Wenn Sie Pflegeleistungen einreichen, denken Sie bitte daran, dies im Leistungsantrag auf der ersten Seite anzukreuzen.
  5. Fügen Sie alle erforderlichen Belege bei – beispielsweise Rezepte, Krankenhausrechnungen, Arztrechnungen, Anlagen zu Rechnungen wie Material- und Laborkosten bei Zahnarztrechnungen, ärztliche Verordnungen.
  6. Prüfen Sie, ob alle eingetragenen Beträge mit den Beträgen auf Ihren Belegen übereinstimmen.
  7. Kontrollieren Sie, ob die Summe der eingereichten Belege korrekt ist.
  8. Tragen Sie das aktuelle Datum ein und unterschreiben Sie Ihren Leistungsantrag. Hinweis: Unterschreiben können Sie ausschließlich, wenn Sie bei uns Mitglied oder Bevollmächtigter sind.

Tipps zum Ausfüllen Ihres Leistungsantrags

Warum gibt es im Leistungsantrag keine Nein-Kreuze? Was gibt es zu beachten, wenn ich mehr als neun Belege einreichen möchte? Gilt der Leistungsantrag auch für Behandlungen, die während meines Urlaubs erfolgt sind? Nachfolgend haben wir Ihnen die wichtigsten Antworten auf häufige Fragen zusammengestellt. 

Rechnungsbeträge exakt angeben Bitte runden Sie Ihre Rechnungsbeträge weder auf noch ab, sondern geben Sie immer die exakte Höhe an.
Nachreichen von Unterlagen


Falls Sie uns Unterlagen nachreichen sollen, brauchen Sie keinen neuen Leistungsantrag ausfüllen. Da wir Ihren Leistungsantrag bereits im System hinterlegt haben, genügt es die angeforderten Unterlagen einzureichen und unseren Brief beizulegen. Die Bearbeitung Ihres ursprünglichen Leistungsantrags beziehungsweise des betroffenen Belegs wird dann automatisch fortgesetzt.

Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen Sollte es Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen geben, haben diese normalerweise Auswirkungen auf unsere Erstattung. Daher benötigen wir Ihren Hinweis im Leistungsantrag, damit wir vor der Festlegung unserer Erstattungshöhe prüfen können, ob die korrekten persönlichen Verhältnisse beachtet wurden.
Bankverbindung


Ihre Bankverbindung brauchen Sie nicht beim Ausfüllen Ihres Antrags angeben, denn wir haben diese bereits in unserem System hinterlegt. Sollte es ausnahmsweise nötig sein, dass unser Erstattungsbetrag auf ein anderes Konto überwiesen werden soll, geben Sie ausschließlich das gewünschte „Fremdkonto“ an. Ansonsten lassen Sie die Felder einfach leer. Handelt es sich um eine dauerhafte Änderung Ihrer Bankverbindung, melden Sie uns dies bitte extra.

Versand an eine abweichende Adresse Wünschen Sie, dass unser Erstattungsbescheid an eine andere Adresse gesendet wird? Dies kann in Einzelfällen nötig sein, wenn Sie etwa einen längeren Auslandsaufenthalt planen, oder eine andere, mitversicherte Person die Abrechnung erhalten soll. In diesen Ausnahmefällen geben Sie auf der ersten Seite die abweichende Adresse an. Eine dauerhafte Änderung Ihrer Adresse können Sie uns über die entsprechende Änderungsanzeige mitteilen.
Mehr als neun Belege


Sollten Sie einmal mehr als neun Belege haben, empfehlen wir Ihnen mindestens zwei Leistungsanträge einzureichen, wenn beide Anträge die 200-Euro-Grenze erreichen. Es ist für Sie und für uns leichter, den Überblick zu behalten und bei den wahrscheinlich sehr unterschiedlichen Leistungsarten der einzelnen Belege, dennoch eine zügige Bearbeitung anzubieten. Auch sollten Sie beachten, dass es für Beihilfeleistungen eine Antragsfrist gibt: 12 Monate nach Rechnungsdatum muss der Beleg eingereicht sein.

Im Ausland erkrankt Sie sind im Ausland erkrankt und haben medizinische Leistungen in Anspruch genommen? Reichen Sie Ihre Rechnungen – wie gewohnt – über Ihren Leistungsantrag bei uns ein. Geben Sie auf der ersten Seite Ihr Reiseland und Ihren Reisezeitraum an, falls Sie eine AKV-Stufe besitzen. Rechnungen und Belege aus anderen Ländern sollten möglichst detailliert und im Bedarfsfall inklusive einer Übersetzung eingereicht werden.
Unfall


Sie hatten einen Unfall? Dann füllen Sie ebenfalls einen Leistungsantrag aus. Bitte geben Sie auf der zweiten Seite an, welche der eingereichten Belege aufgrund des Unfalls entstanden sind. Am besten füllen Sie auch die Unfallmeldung aus. Wir setzen uns im Bedarfsfall entweder mit Ihnen oder direkt mit dem Verursacher beziehungsweise mit dessen Versicherung in Verbindung, um zu klären, wer welche Kosten trägt. Selbstverständlich brauchen Sie uns nur Unfälle melden, die gesundheitliche Schäden hervorgerufen haben.

Medizinische Behandlung durch nahe Verwandte Die Bundesbeihilfeverordnung und unsere Satzung verbieten die Auszahlung von Leistungen, wenn die Behandlung durch Ihren Ehe- oder Lebenspartner, Ihr leibliches Kind oder Ihre Eltern vorgenommen wurde. Deshalb sind Sie verpflichtet anzugeben, wenn beispielsweise Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen eng verwandt ist.
Nein-Kreuze im Erstattungsbescheid


Um Ihnen das Ausfüllen zu erleichtern, verzichten auf Nein-Kreuze. Sie können daher alle Bereiche unausgefüllt lassen, die nicht auf Sie zutreffen – wie Auslandsaufenthalte, abweichende Kontoverbindung oder ähnliches.

Unterschreiben des Leistungsantrags  

Unterschreiben können Sie den Leistungsantrag ausschließlich, wenn Sie bei uns Mitglied oder Bevollmächtigter sind. Wir empfehlen allen unseren Mitgliedern vorsorglich – auch für Notfälle – eine Vollmacht zur Regelung der Angelegenheiten bei der PBeaKK zu hinterlegen. Die Vollmacht gilt bis auf Widerruf, auch wenn die Person verstorben ist, welche die Vollmacht erteilt hat. Sollte uns keine Vollmacht vorliegen und das Mitglied langfristig oder auf unbestimmte Zeit nicht mehr in der Lage sein, eine Unterschrift zu leisten, so kann ein gerichtlich bestellter Betreuer Anträge stellen. Wenn keine Vollmacht erteilt wurde, sind im Fall des Todes eines Mitglieds die Erben unterschriftberechtigt, wenn sie uns einen Erbschein vorlegen.

Zurücksenden von Originalbelegen

Alle Leistungsanträge kommen schriftlich in unserem zentralen Posteingang an. Dort werden sie gescannt und an die entsprechenden Bearbeitungsteams elektronisch weitergeleitet. Ihre Belege gehen im Rahmen unserer Leistungserstattung in unser Eigentum über. Ihre Belege können wir daher im Bedarfsfall nicht im Original, sondern nur als Ausdruck an Sie zurückgeben. 

Leistungen aus Ihrer Beihilfe und der Pflegeversicherung

Sie erhalten bei uns alle Leistungen aus einer Hand. Daher reichen Sie Kassenleistungen, Leistungen der privaten Pflegepflichtversicherung und Beihilfeleistungen gemeinsam über unseren Leistungsantrag ein – es gilt also ein Antrag für alle Versicherungsarten.

Wenn Sie Pflegeleistungen einreichen, denken Sie bitte daran, dies im Leistungsantrag auf der ersten Seite anzukreuzen. Übrigens: Wenn Sie keine Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragen, brauchen Sie dies nicht angeben.

Sie können Ihre verschiedenen Leistungsanträge auch in getrennten Anträgen an uns senden. Jedoch besteht bei jedem Einzelantrag die Voraussetzung der 200-Euro-Grenze. Sie müssen also jeweils mindestens 200 Euro beantragen. Für jeden Leistungsantrag erhalten Sie dann einen eigenen Erstattungsbescheid.

Gut zu wissen: Im Falle von Pflege- und Kassenleistungen kann die Bearbeitung durch getrennte Leistungsanträge schneller erfolgen. Pflegeleistungen werden nicht von den gleichen Beschäftigten bearbeitet wie Kassenleistungen – getrennte Anträge können wir direkt an das jeweilige Team geben, sodass die Bearbeitung parallel anstatt nacheinander erfolgt.

So versenden Sie Ihren Leistungsantrag

Sie können uns Ihren Leistungsantrag ganz einfach per Post schicken. Wir haben unsere Adresse im Empfängerfeld des Leistungsantrags bereits eingefügt. Es handelt sich um unseren zentralen Posteingang: Postbeamtenkrankenkasse, 70467 Stuttgart.

Gerne können Sie Ihren Leistungsantrag auch bei unserer persönlichen Kundenberatung abgeben. Beachten Sie bitte, dass unsere Kollegen vor Ort Ihre Unterlagen ebenfalls per Post an unseren zentralen Posteingang weiterleiten. Eine zeitliche Ersparnis haben Sie daher nicht.

Sie können Ihren Leistungsantrag online ausfüllen, momentan aber noch nicht online bei uns einreichen. Tragen Sie alle notwendigen Daten ein, drucken Sie den Antrag aus, unterschreiben Sie ihn und schicken ihn per Post an unseren zentralen Posteingang. Im Laufe des Jahres 2018 stellen wir eine App bereit, mit der Sie Ihren Leistungsantrag und Ihre Belege digital einreichen können.

Übrigens: Wir legen bei jedem Erstattungsbescheid einen neuen Leistungsantrag bei. Dieser ist bereits mit Ihrer Versicherungsnummer und weiteren persönlichen Daten befüllt. Darüber hinaus erhalten Sie neue Leistungsanträge auch über unsere Internetseite oder unsere Kundenberatung.

Wir beraten Sie

Wenn Sie Fragen zum Thema „Leistungsantrag“ haben, hilft Ihnen unsere Kundenberatung gerne weiter.